Wölbitsch/Korosec: Rechnungshof muss Krankenhaus Nord weiter prüfen

KAV stolpert in das nächste Chaos mit Verzögerungen und Mehrkosten – Untersuchungskommission ist Gebot der Stunde

Wien (OTS) - „Von der planlosen Errichtung des Krankenhauses Nord stolpert der KAV nun in einen planlosen Betrieb des Krankenhauses. Das Chaos wird von Tag zu Tag zu größer, diese Unprofessionalität ist inakzeptabel“, so Stadtrat Markus Wölbitsch und Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec zu einem aktuellen Bericht in der Tageszeitung „Der Standard“ über weitere Mehrkosten und Verzögerungen wegen fehlendem technischen Personal. „Der Rechnungshof sollte deshalb das Krankenhaus Nord und das Betriebsmanagement weiter prüfen“, betont Wölbitsch, der einmal mehr an den designierten Bürgermeister Michael Ludwig appelliert, die Einsetzung der Untersuchungskommission zu unterstützen. „Michael Ludwig darf sich angesichts dieses umfassenden Versagens der rot-grünen Stadtregierung nicht gegen eine politische Untersuchung wehren. Das Krankenhaus Nord ist einer der größten Skandale der zweiten Republik. Wann spricht Ludwig endlich Klartext?“, fragt Wölbitsch.

„Nach jahrelangen Verzögerungen und exorbitanten Kostenexplosionen beginnt dieses Krankenhaus endlich zu stehen. Aber nun fehlt tatsächlich das technische Personal, um es zu betreiben. Eine derartige Planlosigkeit ist unfassbar“, unterstreicht Ingrid Korosec. „Angesichts des vergangenen Baumanagements des KAV können wir davon ausgehen, dass auch das Betriebsmanagement nicht ohne Verzögerungen und Mehrkosten auskommen wird. Die rasche Einsetzung der Untersuchungskommission zum Krankenhaus Nord ist damit das Gebot der Stunde“, so ÖVP-Stadtrat und Gesundheitssprecherin Korosec. Die Stadtregierung schlittert bereits zum wiederholten Mal in ein derartiges Debakel bei einem Bauprojekt. „Die Patientinnen und Patienten stehen für uns im Mittelpunkt. Für sie fordern wir diese politische Untersuchung. Denn nur mit der Untersuchungskommission kann es eine neue Aufsetzung des Projektmanagements in dieser Stadt geben."

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