WELTjournal/WELTjournal +: „Klima-Katastrophe – eine Reise um die Welt“ und „Atomkraft Forever – Deutschlands schwieriger Ausstieg“

Im Rahmen des ORF-Schwerpunkts „MUTTER ERDE: Bye Bye CO2 – Nachgefragt“ zur Weltklimakonferenz – am 9. November ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) „Wir steuern auf eine unumkehrbare Klima-Katastrophe zu“, warnen Wissenschafter/innen rund um den Globus. Überflutungen, Stürme, Dürre und Hitzewellen – die Folgen des Klimawandels sind schon lange weltweit spürbar und könnten sich noch intensivieren. Bei der UNO-Klimakonferenz in Sharm-el-Sheikh in Ägypten beraten Staats-und Regierungsspitzen, wie die Klimaziele zur Vermeidung der Katastrophe doch noch erreicht werden können. Im Rahmen des ORF-Schwerpunkts „MUTTER ERDE: Bye Bye CO2 – Nachgefragt“ (Details unter presse.ORF.at) zeigt das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – dazu am Mittwoch, dem 9. November 2022, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Klima-Katastrophe – eine Reise um die Welt“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.15 Uhr die Dokumentation „Atomkraft Forever – Deutschlands schwieriger Ausstieg“.

WELTjournal: „Klima-Katastrophe – eine Reise um die Welt“

Im „WELTjournal“ berichten ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie -Reporter/innen rund um die Welt, wie sich der Klimawandel in ihren jeweiligen Ländern niederschlägt:
Italien-Korrespondentin Cornelia Vospernik zeigt die Dürre in der einst fruchtbaren Po-Ebene, die zu massiven Ernte-Ausfällen geführt hat. Josef Manola schildert die Folgen der verheerenden Waldbrände in Spanien, die eine Fläche in der Größe Vorarlbergs völlig verkohlt zurückgelassen haben. „Weltjournal“-Reporterin Vanessa Böttcher hat sich das Fischsterben in der Oder und der Ostsee angesehen. Nahost-Korrespondent Karim El-Gawhary schildert im Irak, wie Euphrat und Tigris zunehmend versalzen und dem Land das Wasser ausgeht. Aus Indien meldet sich „Weltjournal“-Reporter Patrick Hafner und zeigt, wie die Menschen Hitzewellen von 50 Grad erdulden müssen. „Weltjournal“-Redakteurin Constanze Pandi fasst zusammen, wie die größten Überschwemmungen in Pakistan seit Menschengedenken ein Drittel des Landes unter Wasser gesetzt und das Leben von mehr als 30 Millionen Menschen schwerst beeinträchtigt haben.

WELTjournal +: „Atomkraft Forever – Deutschlands schwieriger Ausstieg“

Eigentlich sollte Deutschland Ende des Jahres endgültig aus der Atomkraft aussteigen, angesichts der Energiekrise hat Bundeskanzler Olaf Scholz jedoch die Laufzeit der drei letzten verbliebenen Atomkraftwerke verlängert. Das AKW Isar-2 in Bayern, Neckarwestheim-2 in Baden-Württemberg und Lingen in Niedersachsen sollen bis vorerst Mitte April nächsten Jahres weiterlaufen. Atomkraftgegner protestieren. „WELTjournal +“ zeigt den preisgekrönten Dokumentarfilm „Atomkraft Forever“ des deutschen Journalisten und Filmemachers Carsten Rau, der die verschiedensten Aspekte dieser seit Jahrzehnten zutiefst ideologisch geführten Debatte darstellt: Das Risiko einer bis heute nicht gänzlich beherrschbaren Technik, Stichwort Tschernobyl und Fukushima. Zigtausende Tonnen radioaktiven Mülls, dessen Lagerung völlig unklar ist. Der gefährliche Rückbau der Kraftwerke, der Jahrzehnte dauern und viele Milliarden Euro verschlingen wird. Die französische Atomindustrie, die den deutschen Ausstieg als „lächerlich“ bezeichnet und noch mehr Kraftwerke will. Und die EU-Länder, die an der Kernenergie festhalten: 13 von 27 EU-Staaten betreiben Atomkraftwerke und der Ausbau geht weiter.

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