„WELTjournal Spezial: „Europas Brennpunkte“ am 4. Juli um 22.30 Uhr in ORF 2

Danach im „WELTjournal +: „Europas Sicherheit – Die große Herausforderung“

Wien (OTS) - Das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann – zeigt im Rahmen des trimedialen ORF-Programmschwerpunkts zur EU-Präsidentschaft Österreichs (Details unter http://presse.ORF.at) am Mittwoch, dem 4. Juli 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 eine Spezialausgabe zum Thema „Europas Brennpunkte“. Der langjährige ORF-Auslandsreporter Christian Schüller fragt in der gemeinsam mit Korrespondenten- und Reporter-Kolleginnen und -Kollegen aus acht Ländern gestalteten Sendung Mathilde Schwabeneder (Rom), Birgit Schwarz (Berlin), Christian Lininger (Moskau), Jörg Winter (Istanbul), Ernst Gelegs (Budapest), Fritz Orter (Damaskus), Bettina Prendergast (London) und Beate Haselmayer (Polen) um ihre Einschätzung.
„WELTjournal +: Europas Sicherheit – Die große Herausforderung“ begleitet um 23.30 Uhr EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini bei ihren Reisen von Krisenherd zu Krisenherd und geht der Frage nach, wie sich die römische Politikerin eine gemeinsame europäische Strategie vorstellt.

WELTjournal Spezial: „Europas Brennpunkte“

Der österreichische EU-Vorsitz im kommenden halben Jahr fällt in eine Zeit massiver Spannungen in und außerhalb Europas – vom Brexit über das angeschlagene Bündnis mit den USA bis zu den Krisen im Nahen Osten und den Migrationsbewegungen aus Afrika.

Italiens neue Regierung aus Populisten und Rechten ist das jüngste Beispiel für die Gräben in europäischen Gesellschaften und den Rechtsruck in Folge der starken Zuwanderung der letzten Jahre. Auch dort, wo es kaum Migranten gibt, wie in Polen, wird mehr auf nationale Eigenständigkeit gesetzt als auf europäische Integration. Dazu kommt, dass manche osteuropäische Regierungen wie Ungarn und Tschechien die liberalen Werte der EU in Frage stellen. Dagegen wollen die Staatschefs der stärksten EU-Länder, Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, ein engeres Zusammenrücken der Europäer erreichen. Innerparteilicher Widerstand gegen Merkels Migrationspolitik hat Deutschland jedoch zuletzt in eine veritable Regierungskrise gebracht.

Im Osten Europas erstarken autoritäre Staatschefs: Mit der Eröffnung seiner Brücke auf die annektierte Krim hat Russlands Präsident Putin einmal mehr gezeigt, dass er sich von westlichen Sanktionen nicht beeindrucken lässt. Ebenso wie Putin stellt der türkische Präsident Erdogan Europa als untergehende Welt dar und versucht seinen Einfluss auszuweiten. Auch beim Syrien-Krieg hatte Europa nur die Rolle des Zuschauers, während Russen, Iraner, Amerikaner und Türken um Vormachtstellung und Einflusssphären im Land kämpften, war Europa mit den daraus entstehenden Fluchtbewegungen konfrontiert. Im Iran hätte Europa jetzt die Chance, sich von den USA zu emanzipieren. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, bevor in Teheran wieder die Hardliner übernehmen und eine militärische Konfrontation unausweichlich wird. Doch schnelles Handeln ist für die Europäische Union schwierig.

Der langjährigen ORF-Auslandsreporter Christian Schüller hat gemeinsam mit ORF-Korrespondenten- und Reporter-Kolleginnen und -Kollegen aus acht Ländern ein WELTjournal-Spezial gestaltet und Mathilde Schwabender / Rom, Birgit Schwarz / Berlin, Christian Lininger / Moskau, Jörg Winter / Istanbul, Ernst Gelegs / Budapest, Fritz Orter / Damaskus, Bettina Prendergast/ London, Beate Haselmayer / Polen um ihre Einschätzung befragt.

WELTjournal +: „Europas Sicherheit – Die große Herausforderung“

Lächeln habe manchmal mehr Kraft als Schreien, sagt EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. Sie spielt damit, ohne ihn zu nennen, auf den polternden US-Präsidenten an. Donald Trumps Machtpolitik war in letzter Zeit bei Weitem nicht die einzige Herausforderung, der die EU-Außenministerin begegnen musste:
Flüchtlingskrise, Syrien-Krieg, Russland-Sanktionen, der Konflikt mit Erdogan – immer musste Mogherini an zwei Fronten kämpfen: Nach außen sollte sie einen einheitlichen europäischen Standpunkt vertreten, nach innen musste sie die teils gegensätzlichen Interessen der Mitgliedsstaaten berücksichtigen. Wie schafft die römische Politikerin diese Gratwanderung, und wie stellt sie sich eine gemeinsame europäische Strategie vor?

Das WELTjournal+ begibt sich auf Mogherinis Spuren und begleitet sie bei ihren Reisen von Krisenherd zu Krisenherd.

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