Vorbild Berlin: Wirtschaftshilfe am Sonntag

Auhof-Center-Besitzer Peter Schaider fordert im WIENER BEZIRKSBLATT verkaufsoffene Sonntage zur Wirtschaftsbelebung.

Es braucht jetzt schnelle und unbürokratische Lösungen, um die Wirtschaft zu beleben. Berlin lebt die einkaufsoffenen Sonntage seit Jahren vor. Das Modell ist leicht umzusetzen und bringt allen was: Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nicht immer sind milliardenschwere Pakete gefragt, wenn auch entschlossenes Handeln zum Erfolg führen kann

Peter Schaider, Eigentümer des Wiener Auhof Centers

Wien (OTS/LCG) In der aktuellen Ausgabe des WIENER BEZIRKSBLATT spricht sich Peter Schaider, Eigentümer des Wiener Auhof Centers, für eine unbürokratische Lösung aus, um den Handel wieder in Gang zu bringen. Nach Vorbild der deutschen Hauptstadt Berlin appelliert er an die Bundesregierung, bis zu 20 verkaufsoffene Sonntage pro Jahr bis Ende 2022 zu ermöglichen. Einkaufszentren sind durch den Fahrplan der österreichischen Bundesregierung zur Rückkehr in die „neue Normalität“ derzeit benachteiligt. Während einzelne Geschäfte bereits seit 14. April 2020 wieder geöffnet haben dürfen, können Einkaufszentren erst im Mai 2020 wieder ihre Pforten öffnen. Sie leiden unter massiven Umsatzeinbußen, die zigtausende Arbeitsplätze gefährden.

„Es braucht jetzt schnelle und unbürokratische Lösungen, um die Wirtschaft zu beleben. Berlin lebt die einkaufsoffenen Sonntage seit Jahren vor. Das Modell ist leicht umzusetzen und bringt allen was: Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nicht immer sind milliardenschwere Pakete gefragt, wenn auch entschlossenes Handeln zum Erfolg führen kann“, so der Unternehmer.

Nicht vergessen dürfe man, dass der Handel in Österreich pro Jahr für rund 50 Milliarden Euro Umsatz sorgt und für hunderttausende Menschen Arbeitgeber sei. Dabei seien hier die Dienstleister und die Gastronomie noch nicht miteinbezogen.

Der Berliner Stadtsenat gibt derzeit acht verkaufsoffene Sonntage pro Jahr frei. Die Entscheidung über die Öffnung – und damit das Risiko – tragen die Unternehmen. Schaider sieht in dieser flexiblen Lösung, die vorerst auf zwei Jahre befristet sein kann, einen wichtigen Impuls, um den Konsumanreiz zu stimulieren.

Das gesamte Interview ist im WIENER BEZIRKSBLATT und auch online auf https://wienerbezirksblatt.at zu lesen.

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