Vilimsky: „Falsche Hitlergruß-Fotos gibt es von vielen Politikern – Fordere sehr sensiblen Umgang mit diesen Vorwürfen!“ | Freiheitlicher Parlamentsklub

Nachdem Videodokumente beweisen, dass von Hitler-Gruß weit und breit keine Spur sei, fehlt es dann regelmäßig an Entschuldigungen - das sei schäbig

Wien (OTS) - Nachdem massive Vorwürfe in Richtung von Teilnehmern freiheitlicher Veranstaltungen erhoben wurden, dass diese den sogenannten Hitler-Gruß getätigt hätten, habe sich dies stets nach einigen Tagen der Prüfung als klassische Fake-News erwiesen, mit dem offensichtlichen Ziel, das Image der FPÖ zu schädigen. In Graz habe dies vor einiger Zeit sogar mit einer Verurteilung von Funktionären der Sozialistischen Jugend geendet. Beim jüngsten Neujahrstreffen der FPÖ zeige nun das Bild/Ton-Dokument, dass von einem Hitler-Gruß ebenfalls keine Rede sei. Hier fehle völlig der sensible Umgang mit diesen heiklen Vorwürfen, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky.  

Von sehr vielen Politikern aller Couleurs gebe es solche Fotos, deren Winkbewegungen fotographisch eingefroren wurden und damit ein völlig falscher Eindruck erweckt werde, siehe Google Bilder-Recherche. Es wäre genauso dümmlich, diesen Menschen vorzuwerfen, den Hitler-Gruß getätigt zu haben, nur, weil sie gewunken haben und ein Fotograph aus der Millisekunde einer eingefrorenen Bewegung Kleingeld zu wechseln versuche, wie nun auch anderen Menschen diesen Vorwurf zu machen, ohne auch nur den Anflug eines Beweises zu haben. Nach Vorlage eines Video-Dokumentes sei es dann nämlich stets sehr still, Entschuldigungen für diesen Vorwurf gebe es keine - das sei nur noch schäbig, so Vilimsky. 

Auch aktuell werde wieder einmal damit gespielt, die Schädigungsabsicht sei unübersehbar, das Video-Dokument werde jedoch unter Verschluss gehalten, was erneut die Fake-Absicht deutlich zeige. Faktum sei, so Vilimsky: Wenn tatsächlich Personen mit dem Hitler-Gruß auffallen, so werde die FPÖ, sofern dies auch nur irgendwie in ihrem Einflussbereich stehe, scharfe Verurteilungen aussprechen und klare Trennlinien ziehen. „Ich fordere alle Verantwortungsträger in Politik und Medien dazu auf, bei solchen Vorwürfen mit hoher Sensibilität umzugehen. Bislang hat sich jeder Vorwurf in unsere Richtung stets in Schall und Rauch aufgelöst, Entschuldigungen sind allerdings ausgeblieben. Wer so agiert, verharmlost in Wahrheit den Nationalsozialismus, anstatt ihn zu bekämpfen“, betonte Vilimsky.

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