„Thema“ über den Germanwings-Absturz: Vater des Piloten zweifelt an Absicht

Am 27. März um 21.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem 27. März 2017, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Abschiebungen – mehr Geld für freiwillige Rückkehr

„1.000 Euro für die ersten 1.000 Rückkehrer.“ Das ist das neue Angebot des Innenministeriums an Asylsuchende, die bereit sind, freiwillig in ihre Heimat zurückzugehen. Schon jetzt liegt Österreich bei der freiwilligen Rückkehr weltweit an dritter Stelle. „Es geht nicht ums Geld. Ich will einfach ohne Angst leben“, sagt Amin Aminyar, ein 18-jähriger Afghane. Während für Österreicher in Afghanistan eine strikte Reisewarnung gilt, schickt man Afghanen zurück: Zwei Drittel ihrer Asylanträge werden abgelehnt. Auch Brigitte Holzinger fürchtet um ihre Schützlinge. In Kremsmünster unterrichtet sie mit anderen Freiwilligen 28 Flüchtlinge und würde dringend finanzielle Unterstützung für ihre Schule brauchen: „Je besser die Bildung, umso mehr Chancen haben sie – ob hier oder in Afghanistan.“ Christian Zechner und Christoph Bendas fragen nach, wie die Praxis der Abschiebungen aussieht.

Germanwings-Absturz: Vater des Piloten zweifelt an Absicht

Klaus Radner hat seine Tochter, sein Enkelkind und seinen Schwiegersohn verloren, als die Lufthansa-Maschine des Fluges 4U9525 vor genau zwei Jahren an einem Berg in den französischen Alpen zerschellte. Am Freitag hat der gebürtige Österreicher an der Trauerfeier für die Angehörigen der Opfer in der Nähe der Unfallstelle teilgenommen. 150 Menschen sind an jenem 24. März 2015 gestorben, unter ihnen auch der Kopilot Andreas Lubitz. Er soll die Maschine in selbstmörderischer Absicht zum Absturz gebracht haben, sagt der Abschlussbericht der Behörden. Seine Angehörigen sind nicht zur Trauerfeier geladen. Günter Lubitz, der Vater des Kopiloten, gibt am Jahrestag des Unglücks eine Pressekonferenz in Berlin: mit Unterstützung des Luftfahrtexperten Tim van Beveren bringt er Argumente für die angebliche Schuldlosigkeit seines Sohnes vor. Nach dem Studium von 16.000 Seiten Ermittlungsakten kommt Tim van Beveren zum Schluss: „Die These eines vorsätzlichen Massenmordes ist nicht haltbar“. Welche Ungereimtheiten sie ins Treffen führen und wie die Angehörigen der Opfer und des Täters mit dem Schmerz umgehen, berichten aus Berlin Katharina Krutisch und Christoph Feurstein.

Cybathlon – Wettbewerb für roboterunterstützte Menschen

„Ich hab durch die Amputation keinen Arm verloren, sondern Handfunktion gewonnen“, sagt Patrick Mayrhofer. Nach einem Arbeitsunfall konnte er seine linke Hand nicht mehr bewegen. Er ließ sie amputieren und durch eine hochfunktionelle, gedankengesteuerte Prothese ersetzen. „Wenn ich sie trage, fühle ich mich überhaupt nicht behindert“, sagt der 29-jährige. Er ist Weltcupsieger im Para-Snowboarden, Behindertensportler des Jahres 2015 und hat nun an der ersten Olympiade für roboterunterstützte Menschen in Zürich teilgenommen. Ebenso wie Gerhard Kleinhofer. Der 36-jähige ist nach einem Schlaganfall am ganzen Körper gelähmt. Trotzdem tritt er bei einem Rennen an: Er kann virtuelle Figuren mit seinen Gedanken steuern. Martin Steiner berichtet über außergewöhnliche Menschen, die durch außergewöhnliche Technologien in ihrem Alltag unterstützt werden.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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