„Thema“: Kein Dach über dem Kopf – Häuserabriss in letzter Minute

Außerdem am 2. Juli: Nach dem Mädchenmord – Angst vor Blutrache

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 2. Juli 2018, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Kein Dach über dem Kopf – Häuserabriss in letzter Minute

„Ich fürchte mich hier im Haus, es klingt wie im Krieg“, sagt eine betagte Mieterin, die aus Angst nicht namentlich genannt werden möchte. Sie wohnt seit fast 70 Jahren in einem Haus in der Radetzkystraße, das 1847 als erstes Zinshaus Wiens errichtet wurde. Nun haben dort Abbrucharbeiten begonnen, obwohl neun Wohnungen noch bewohnt sind. Der Hausbesitzer spricht von Reparaturarbeiten. Hintergrund dürfte eine Novelle zur Wiener Bauordnung sein, die Anfang Juli in Kraft tritt: Häuser, die vor 1945 errichtet wurden, dürfen nicht mehr ohne Genehmigung abgerissen werden. Immobilienentwickler fürchten um ihr Geschäft und so haben Abbruchfirmen derzeit Hochbetrieb. Martin Steiner und Markus Stachl berichten.

Nach dem Mädchenmord – Angst vor Blutrache

Vor sieben Wochen wurde die siebenjährige Hadishat in einem Wiener Gemeindebau von ihrem Nachbarn erstochen. Die Familie des 16-jährigen Täters lebt seither an einem unbekannten Ort und hat den Namen geändert – aus Angst vor Blutrache. Auch die Anwältin des mutmaßlichen Täters hat Morddrohungen erhalten. Täter und Opfer stammen aus Tschetschenien. Seit der Vater des ermordeten Mädchens aus einem Gefängnis in Bozen entkommen ist, herrscht noch mehr Angst, berichten Christoph Bendas und Christoph Seibel.

Besondere Begabungen – Jobchancen für Autisten

„Ich kann einfach nicht so gut lügen“, sagt Leszek Chmielewski auf die Frage, warum es mit den Bewerbungsgesprächen so lange nicht geklappt hat. Der 46-jährige Autist hat das Asperger-Syndrom. Er ist überdurchschnittlich intelligent, hat aber wie fast alle Autisten Schwierigkeiten in sozialen Situationen. 20.000 Österreicher mit Autismus, so schätzt man, könnten arbeiten, finden aber keinen Job. Dabei sind ihr analytisches Denken und ihre Konzentrationsfähigkeit gefragte Eigenschaften bei Unternehmen. Nun gibt es spezielle Förderprogramme, berichtet Benedict Feichtner.

Wasser, Ziegen und Nachtschulen – ein Kärntner in Äthiopien

„Bau mir eine Schule in Afrika“, hat ein Großspender 2005 zu Erfried Malle gesagt. Seither ist der Kärntner mit seiner Organisation „Sonne International“ auch in Äthiopien aktiv. Das Nomadenvolk der Afar ist durch Klimawandel und Landraub bedroht. Ohne Wassertanks für sich und ihre Tiere würden die Menschen nicht überleben. Weil es tagsüber mit bis zu 50 Grad zu heiß ist, lernen die Kinder bei Solarlampen, wenn es dunkel wird. Margit Maximilian hat die Afar in der äthiopischen Wüste besucht.

Beruf: YouTuber

Sie sind die neuen Popstars: Jugendliche, die auf der Video-Plattform YouTube eigene Kanäle betreiben und damit viel Geld verdienen. Von banalen Erzählungen aus dem eigenen Leben bis zu eigener Musik – Millionen junge Menschen abonnieren diese YouTube-Kanäle. Eltern verlieren schnell den Überblick. Eva Kordesch hat sich das Phänomen „YouTuber“ angeschaut.

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