Skinhead-Reportage: ÖJC begrüßt Entscheidung des Oberlandesgericht Wien

Politische Parteien sollen nicht immer gleich Gerichte anrufen

Wien (OTS) - Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) begrüßt die Entscheidung des Oberlandesgerichtes Wien in dem seit sieben Jahren dauernden Verfahren zwischen der FPÖ und dem ORF-Journalisten Ed Moschitz. Zugleich wurde die Entschädigung an Moschitz erhöht, er erhält nun 17.000 Euro. Außerdem muss die FPÖ alle Gerichtskosten, Erstellung der Gutachten, Kosten der Moschitz-Anwältin und ihre eigenen Aufwände bezahlen.

Moschitz hatte sich gegen Vorwürfe der FPÖ gewehrt, er habe im Zuge von Dreharbeiten für eine "Am Schauplatz"-Reportage junge Skinheads zu (strafrechtlich relevanten) Neonazi-Sagern angestiftet.

ÖJC-Präsident Fred Turnheim gratuliert Kollegen Moschitz zu diesem juristischen Sieg. Gleichzeitig ruft Turnheim im beginnenden Wahlkampf „die politischen Parteien auf bei medienrechtlichen Auseinandersetzungen, nicht immer gleich die Gerichte anzurufen“.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Journalisten Club
Margarete Turnheim
Generalsekretariat
+43 1 98 28 555-0
office@oejc.at
www.oejc.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.

Tags:
Eigenes Pressefach für Ihre Pressemeldungen - Pressefach.eu

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen