„Report“ am 11. Juli: Mord im Wahlkampf, Hoffnung auf Griss, flexiblere Arbeitszeiten und Extremisten von IS bis NS

Im Studio zu Gast: Irmgard Griss und NEOS-Chef Matthias Strolz

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 11. Juli 2017, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Mord im Wahlkampf

Der Mord an einem Pensionistenehepaar in Linz hat sehr viele politische Reaktionen ausgelöst. Das Motiv des mutmaßlichen Täters, eines den Behörden bekannten Tunesiers, ist längst nicht eindeutig geklärt, doch öffentlich wird heftig spekuliert. Der Innenminister spricht von einem IS-Hintergrund, der Verdächtige selbst von einem politischen Motiv. Er habe sich gesellschaftlich benachteiligt gefühlt und dafür die FPÖ verantwortlich gemacht. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen keine voreiligen Schlüsse ziehen. Martin Pusch und Ernst Johann Schwarz analysieren, wie in Wahlkampfzeiten mit so hochsensiblen Themen umgegangen wird.

Hoffnung auf Griss

Aus der Hofburg wurde nichts, nun will die ehemalige Richterin Irmgard Griss mit den NEOS ins Parlament. Laut aktuellen Umfragen würden die NEOS den Wiedereinzug in den Nationalrat nur knapp schaffen, der prominente Name soll das absichern. Griss überzeugte vergangenes Jahr beim ersten Durchgang der Bundespräsidentenwahl mehr als 800.000 Wählerinnen und Wähler, doch die politische Ausgangslage ist heute ganz anders. Manche der Griss-Unterstützer engagieren sich wegen Sebastian Kurz in der Volkspartei. Wie viel politisches Kapital bringt Irmgard Griss mit? Wie sehr kann sie die Chancen der NEOS steigern, im Nationalrat zu bleiben? Yilmaz Gülüm analysiert.

Live-Gäste im Studio sind Irmgard Griss und NEOS-Chef Matthias Strolz.

Zauberwort „Flexibel“

Viele Unternehmer wünschen sich mehr Flexibilität in den Arbeitszeitregelungen, um Produktionsspitzen abdecken zu können und in Phasen flauer Geschäfte Mitarbeiter in die Freizeit zu schicken. Fehlende Flexibilität sei ein Standortnachteil für Österreich. Die Sozialpartner konnten sich in den letzten Verhandlungen nicht über eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes einigen. Doch es gibt schon viele Firmen, die ganz legal betriebsintern längst elastischere Modelle haben. Helga Lazar und Katja Winkler berichten, wie sich flexiblere Arbeitszeiten in der Praxis für Betriebe und ihre Beschäftigten auswirken.

Extremisten von IS bis NS

Der eine ist für die Terrormiliz IS nach Syrien gereist und hat davon geredet „Ungläubige“ zu töten, der andere hat im Internet „Hitler-Bilder gepostet und dass man Asylanten vergasen soll“; junge Männer mit entgegengesetzten extremistischen Überzeugungen – und erstaunlichen Ähnlichkeiten. Čedomira Schlapper hat beide interviewt, den Ex-Nazi Patrick aus Linz und Mustafa, der an einem Deradikalisierungsprogramm für Islamisten teilnimmt. Die Behörden beschäftigt nämlich nicht nur die Terrorgefahr durch Dschihadisten, im Jahr 2016 sind auch rechtsextreme Straftaten auf einen Höchststand gestiegen. In beiden Fällen beginnt die Radikalisierung mit verbotenen Symbolen, hier mit Erinnerungsstücken an den Nationalsozialismus, die noch immer auf Flohmärkten angeboten werden, da mit IS-Fahnen oder Hasspropaganda im Internet. Die zentrale Frage lautet in beiden Fällen: Wie lässt sich diese Werbung verhindern und wie hilft man Jugendlichen raus aus extremistischen Gruppen?

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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