Neues Volksblatt: „Symbolik“ von Markus EBERT

Ausgabe vom 5. Jänner 2018

Linz (OTS) - Wie heißt es doch so schön: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
In diese Rubrik gehört wohl auch der gestrige Strache-Sager vom „rot-weiß-roten Schnellzug“, als den er die Regierung sieht. Denn, mit Verlaub sei angemerkt: Das Wesen eines Schnellzugs ist es, dass er nur an ganz wenigen Stationen hält. Wenn die türkis-blaue Regierung auf ihrem Weg aber möglichst viele Menschen mitnehmen will, dann ist der Schnellzug dafür ein mäßig taugliches Symbol. Überhaupt sollten die Zeiten der verbalen Symbolik nun halbwegs vorbei sein. Es reicht, wenn das Regierungsprogramm tatsächlich „möglichst rasch in Umsetzung“ kommt, wie es Kanzler Kurz formulierte. Immerhin ist es das große Atout dieser Regierung — gestützt auf eine breite parlamentarische Mehrheit —, das Heft des Handelns in der Hand zu haben, während insbesondere die neo-oppositionelle SPÖ noch dabei ist, sich zu sammeln. Dass allenthalben immer noch über Parteichef Kern als künftigen Wiener Bürgermeister spekuliert wird zeigt, dass der Selbstfindungstrip der SPÖ noch länger nicht abgeschlossen ist.
„Es geht nicht nur darum, dass man große Reden schwingt, sondern dass die Reden spürbar und die Ziele umgesetzt werden“, hat LH Thomas Stelzer unlängst im VOLKSBLATT-Interview gesagt. Dass ein solcher Satz auch im Pflichtenheft der Bundesregierung steht, darf man als selbstverständlich annehmen.

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