NEOS zu Equal Pension Day: Regierung sieht tatenlos zu, wie Frauen in Altersarmut schlittern

Claudia Gamon: „Rückständige Frauenpolitik bringt Frauen im Alter in Abhängigkeit von Staat und Partner“

Wien (OTS) - „Die verschiedenen Bundesregierungen setzen seit Jahrzehnten alles daran, dass Frauen im Alter nicht gut abgesichert sind. Auch die aktuelle Regierung hat kaum Maßnahmen gesetzt. Sie sieht tatenlos zu wie Frauen in die Altersarmut schlittern“, äußert sich NEOS-Frauensprecherin Claudia Gamon zum heutigen Equal Pension Day - dem Tag, an dem Männer so viel Pension erhalten haben, wie Frauen ab jetzt bis Jahresende bekommen. „Es ist offensichtlich, dass Frauen weniger Pension bekommen. Das niedrigere Pensionsantrittsalter trägt dazu bei, aber auch die ungleiche Lastenverteilung in der Kindererziehung. Bisher wird nichts gemacht, um diese Probleme anzugehen. Damit bringt die rückständige Frauenpolitik Frauen im Alter in Abhängigkeit vom Staat oder vom Partner, statt sich auf eine eigene Pension verlassen zu können“, ist Gamon enttäuscht von der Performance der Regierung, sowohl im pensions- als auch im frauenpolitischen Bereich.

„Damit Frauen sich in Zukunft nicht vor Altersarmut fürchten müssen, müssen wir dafür sorgen, dass sie besser am Arbeitsmarkt teilnehmen können. Das bedeutet einen massiven Ausbau der Kinderbetreuungsplätze und durch steuerliche Anreize das Erwerbsausmaß zu erhöhen. Lange Teilzeitphasen sind noch immer Hauptgrund für niedrige Frauenpensionen“, ist die NEOS-Frauensprecherin überzeugt. Aber auch im Pensionsbereich braucht es direkte Änderungen: „Das Frauenpensionsalter muss sofort erhöht werden, um Frauen durch längere Erwerbstätigkeit – im selben Umfang wie Männern - mehr Chancen auf beruflichen und finanziellen Aufstieg, und somit höhere Pensionen zu ermöglichen“, ist Gamon überzeugt. Aber auch um mehr Partnerschaftlichkeit in die Kindererziehung zu bringen, braucht es Anreize im Pensionssystem: „Das Pensionssplitting ist wichtig, weil es pensionsrechtliche Nachteile während einer Karenz nachhaltig ausgleichen kann“, plädiert Claudia Gamon abschließend.

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