„matinee“: „Der Geschmack Europas“ in Montenegro, Porträt zu 50 Jahre „musikprotokoll“

Außerdem: „Die Kulturwoche“ und finaler Teil der Porträttrilogie „Das ist Sibelius?!“ zum 60. Todestag

Wien (OTS) - Die „matinee“ am Sonntag, dem 1. Oktober 2017, um 9.05. Uhr in ORF 2 macht sich auf die Suche nach dem „Geschmack Europas“ in Montenegro. Autor, Verleger und Gastrosoph Lojze Wieser begibt sich in der jüngsten Ausgabe der ORF-Reihe auf kulinarisch-kulturelle Entdeckungsreise in das südosteuropäische Land am Balkan, dessen wechselvolle Landschaft und Geschichte sich auch in den Speisen der Region widerspiegeln. Danach blickt der von Clarissa Stadler präsentierte ORF-Kulturvormittag mit der Dokumentation „50 x Gegenwart – 50 x musikprotokoll“ auf ein halbes Festivaljahrhundert musikalischer Avantgarde in der Steiermark zurück. Auf „Die Kulturwoche“ (10.20 Uhr) mit Tipps und Berichten zum aktuellen Kulturgeschehen folgt schließlich die dritte und letzte Folge der Reihe „Das ist Sibelius?!“ anlässlich des 60. Todestags des wohl bedeutendsten finnischen Komponisten, die sich mit dessen Zugang zur Arbeit befasst.

„Der Geschmack Europas – Montenegro“ (9.05 Uhr)

Diesmal begeben sich Präsentator Lojze Wieser und ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl, der den Film gestaltete, auf kulinarische Entdeckungsreise durch Montenegro. Die Kultur und Kulinarik des Landes wurde von den vielen verschiedenen Völkern beeinflusst, die hier im Laufe der Jahrhunderte zugegen waren. Die Reiseroute führt von der Kotor-Bucht – einem der schönsten Fjorde der Welt – über die ehemalige Hauptstadt Cetinje, die noch an jene Ära erinnert, als Montenegro kurzzeitig ein Königreich war. Weiter geht es nach Tivat, das sich von der einstigen Garnisonsstadt der Habsburger zu einem Sommersitz der reichen, meist russischen, Touristen gewandelt hat. An der Grenze zu Albanien befährt das Duo das größte Binnengewässer des Balkans, den Skutari-See, an dessen Ufern der autochthone Crmničko-Wein gedeiht, und zwischen Bar und Ulcinj wandern die beiden durch Olivenhaine mit tausend- bis zweitausendjährigen Beständen. Die sehr unterschiedlichen landschaftlichen Gegebenheiten finden sich auch auf den Tellern der verschiedenen montenegrinischen Regionen wieder: Während an der Küste der mediterrane Einfluss in Gerichten wie der „Rižota a la maka“, dem „Risotto für Faule“, deutlich spürbar ist, sind die Speisen im gebirgigen Landesinneren, wie Kačamak, Čorba oder Raštan, eher rustikal und deftig. Die Doku – eine ORF-Produktion, hergestellt von WDW-Film –, ist eine abwechslungsreiche Erkundungstour zwischen Tradition und Wandel.

„50 x Gegenwart – 50 x musikprotokoll“ (9.35 Uhr)

Zum 50. Mal findet heuer das Avantgardemusikfestival „musikprotokoll“ statt – der alljährliche Beitrag des ORF zum Festival „steirischer herbst“, der heuer ebenfalls sein 50-Jahr-Jubiläum feiert. Hinter den mehr als 2.000 „musikprotokoll“-Aufführungen in 50 Festivaleditionen für zeitgenössische und experimentelle Musik verbergen sich viele Experimente, Erfolge und Persönlichkeiten. Die von Günter Schilhan und Christian Scheib gestaltete TV-Dokumentation des ORF Steiermark zeichnet die vielseitige und überraschungsreiche Geschichte des vom ORF produzierten Kulturevents im Dienste der jeweils neuesten Kunst und Musik nach.
Am nächsten Sonntag, dem 8. Oktober, zeigt die „matinee“ um 10.15 Uhr in ORF 2 die Dokumentation „50 Jahre steirischer herbst“ von Andreas Meschuh, die ebenfalls vom ORF-Landesstudio hergestellt wurde.

„Das ist Sibelius?!“ – Folge drei: „Arbeit und Inspiration“ (10.45 Uhr)

Die von Piia Hirvensalo gestaltete Reihe „Das ist Sibelius?!“ nähert sich in drei kurzen Episoden dem bedeutendsten finnischen Komponisten und seiner Zeit an. Im Fokus der dritten Folge steht diesmal Jean Sibelius’ Zugang zum Komponieren. Zu Wort kommt der Grafologe Tero Asp, der aus Sibelius‘ Handschrift Erkenntnisse über dessen bewegtes Gefühlsleben gewinnt, sowie die Supervisorin Helena Ahonen, die die ambivalente Persönlichkeit der Musikgröße beleuchtet. Die renommierte finnische Komponistin Kaija Saariaho gibt Einblicke in ihre eigene Arbeitsweise und erzählt von individuellen Konflikten während des Komponierens.

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