LH Mikl-Leitner: „Mobilitätspaket ist ein wichtiger Teil unseres Weges zu einem ‚smart country‘“

Investitionen von 3,3 Milliarden Euro in öffentlichen Verkehr und Straßenbau bis 2022

St. Pölten (OTS/NLK) - Niederösterreich soll nicht nur das größte Bundesland sein, sondern auch das schnellste. Dabei geht es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um Geschicklichkeit. Nach der Digitalisierungsoffensive wurde nun mit dem Mobilitätspaket ein weiterer Schwerpunkt präsentiert. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dazu am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich“: „Niederösterreich ist nicht nur das größte Bundesland, es hat auch die meisten Pendlerinnen und Pendler. Und damit sind natürlich auch viele Herausforderungen verbunden, wo es ganz konkrete neue Antworten braucht.“

„Die Statistik zeigt uns, dass wir 600.000 Fahrgäste pro Tag zählen und der öffentliche Verkehr somit um rund 8 Prozent pro Jahr wächst“, sagte Mikl-Leitner, dass Niederösterreich auch bei den PKW-Besitzern auf Platz 2 liege. „6 von 10 Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern besitzen einen PKW und das fordert uns“, so die Landeshauptfrau.

„Unser neues Mobilitätspaket umfasst ein Volumen von insgesamt 3,3 Milliarden Euro bis zum Jahr 2022. Das heißt: In den nächsten fünf Jahren investieren wir gemeinsam mit dem Bund, der Asfinag und den ÖBB 1,3 Milliarden Euro in den öffentlichen Verkehr und 2 Milliarden Euro in den Straßenbau“, führte die Landeshauptfrau aus, dass die Investitionen für den Ausbau der Bahn- und Busverbindungen, die Modernisierung der Bahnhöfe sowie den Ausbau von den Autobahnen, Schnellstraßen und Umfahrungen verwendet werden. Mit diesen Investitionen löse man auch wirtschaftliche Impulse aus: „Laut Experten werden durch alle diese Maßnahmen rund 50.000 Arbeitsplätze abgesichert bzw. neu geschaffen.“

Als konkrete Projekte nannte Werner Pracherstorfer, der Leiter für Raumordnung, Umwelt und Verkehr beim Amt der NÖ Landesregierung den weiteren Ausbau der Nordautobahn, der Schnellstraße S3 Hollabrunn – Guntersdorf, Spurzulegungen auf der A4 und der A22 sowie die Donauquerung und die S34 in St. Pölten. „Im Landesstraßenbereich sind es vor allem Zubringer-Strecken und Umfahrungen zu dieser hochrangigen Infrastruktur der Autobahnen und Schnellstraßen sowie Projekte zur Entlastung der Bevölkerung und zur Hebung der Verkehrssicherheit“, so Pracherstorfer. Besonders interessante Projekte für die Pendlerinnen und Pendler seien der dreiteilige Ausbau der Franz-Josefs-Bahn und die Attraktivierung von Regionalbahnen.

„Dieses Mobilitätspaket ist ein wichtiger Teil unseres Weges zu einem „smart country“! Denn damit verknüpfen wir geschickt Verkehrsströme und berücksichtigen auch wichtige Zukunftstrends“, betonte Mikl-Leitner, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher damit noch schneller von A nach B kommen. Mit dem Mobilitätspaket verbinde man den öffentlichen Verkehr mit dem Individualverkehr und damit die kleinen Gemeinden mit dem urbanen Raum, Niederösterreich mit anderen Bundesländern und über den Flughafen mit der ganzen Welt.

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