Leichtfried: Strache stört den Friedensprozess am Westbalkan

Einseitige Parteinahme konterkariert die Bemühungen der europäischen Außenpolitik

Wien (OTS) - „Vizekanzler Strache wirft im Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo den europäischen Konsens über Board“, kritisiert der europapolitische Sprecher der SPÖ, Jörg Leichtfried. Die Vorstellung der EU sei es, dass Serbien und der Kosovo zu einer einvernehmlichen Lösung gelangen müssten. ****

    „Die EU unterstützt den Dialog zwischen Serbien und dem Kosovo mit dem Ziel der Normalisierung der politischen Beziehungen. Deshalb hat die EU-Kommission Anfang Jänner Serbien auch eine Beitrittsperspektive für das Jahr 2025 gegeben. Klar ist dabei allerdings, dass es bei den entscheidenden Fragen wie der Grenzziehung vor einem etwaigen EU-Beitritt einer Lösung bedarf“, erklärte Leichtfried. „Eine einseitige Parteiennahme konterkariert nun die Bemühungen der europäischen Außenpolitik. Strache gießt in diesem Konflikt verantwortungslos Öl ins Feuer und hat offenbar vergessen, dass er Mitglied der österreichischen Bundesregierung ist“, so Leichtfried. (Schluss) gd

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