Kurz in ÖSTERREICH: „Härtere Strafen für Gewaltverbrecher“

Außenminister will Mindeststrafen für Vergewaltigung anheben

Wien (OTS) - In einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagausgabe) erklärt Außenminister Sebastian Kurz, dass er in dieser Woche „gerechtere Strafen für Gewaltdelikte“ thematisieren wolle: „Wir haben derzeit ein massives Missverhältnis zwischen den Strafen für Vermögens- und jenen für Gewaltdelikten. Es kann nicht sein, dass man in Österreich bei brutalen Vergewaltigungen oft nur mit einem Jahr Haft bestraft wird, oder dass es Geldstrafen für das Verprügeln von Kindern gibt.“

Auf die Frage, warum die ÖVP-Justizminister in dieser Frage noch nicht tätig geworden seien, erklärt Kurz: „Ganz richtig, aber jetzt bin ich der Chef. Ich empfinde das schon lange als ungerecht, das muss und wird sich jetzt ändern. Ich habe Justizminister Brandstetter gebeten, rasch konkrete Vorschläge zu entwickeln. Derzeit passen diese Strafen nicht zu dem angerichteten Leid. Wir müssen auch die Mindeststrafen deutlich nach oben setzen und Kinder und Frauen viel konsequenter vor Gewalt schützen.“

Das Verhältnis stimme einfach nicht mehr, so Kurz: „Sechs Monate Haft bei Gewalttaten sind nicht akzeptabel, wenn gleichzeitig bei Vermögensdelikten mehrere Jahre Haft verhängt werden.“

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