Junge Generation Wien fordert jährliche Bildungswoche für ArbeitnehmerInnen

#mehrZEITfürDICH: Zeit für außerberufliche Weiterbildung und ehrenamtliches Engagement muss sein

Wien (OTS/SPW) - Bei immer flexibleren Arbeitszeiten muss den Beschäftigten auch genügend Zeit für ehrenamtliches Engagement und außerberufliche Weiterbildung bleiben. "Während das Bildungsangebot wächst, schrumpft die Möglichkeit, sich außerhalb der Arbeitszeit weiterzubilden. Um lebenslanges Lernen wirklich zu ermöglichen, muss eine jährliche Bildungswoche für alle arbeitenden Menschen eingeführt werden", fordert JG-Wien-Vorsitzender und Gemeinderat Marcus Gremel. Die Junge Generation Wien (JG Wien) setzt sich im Rahmen der Kampagne #mehrZeitfürDICH für eine bezahlte Woche außerberuflicher Fortbildung ein. Diese soll auch dazu genutzt werden können, sich ehrenamtlich zu engagieren. ++++

In Deutschland können sich ArbeitnehmerInnen bereits in fast allen Bundesländern fünf Tage für ihre Weiterbildung freistellen lassen. In Österreich gibt es zwar viele Angebote für die berufliche Weiterbildung, in der Regel sind diese aber mit diversen Auflagen verbunden. "ArbeitnehmerInnen müssen die Möglichkeit bekommen, sich ihre eigenen Weiterbildungskurse auszusuchen. Sich nach seinen oder ihren eigenen Interessen fortzubilden, darf nicht von der finanziellen Situation abhängen", betont Gremel. Mit einer jährlichen Woche für die außerberufliche Fortbildung ist allen ArbeitnehmerInnen das lebenslange Lernen möglich. Das senkt das Risiko arbeitslos zu werden und fördert die persönliche und berufliche Entwicklung, wovon letztlich auch die ArbeitgeberInnen profitieren.

In der Bildungswoche muss auch ehrenamtliches Engagement möglich sein. Ehrenamtliche Arbeit ist ein Sozialkapital – sowohl aus Sicht der Organisationen, der Wirtschaft, des Staates als auch aus Sicht des/der Einzelnen. Denn es stärkt soziale Kompetenzen und fördert den Gemeinschaftssinn. „Auch soziale Weiterbildung ist Weiterbildung. Die Menschen müssen daher die Möglichkeit haben, ehrenamtliche Arbeit zu leisten, ohne dafür Urlaubstage zu verwenden. Urlaub muss für die Erholung reserviert sein, damit Menschen nicht ausbrennen“, so der Vorsitzende der JG Wien abschließend.

Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter: junge-generation.at

Rückfragen & Kontakt:

Junge Generation Wien
Paul Reisenauer
Tel.: 0664 9171721
paul.reisenauer@spw.at
http://junge-generation.at/



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