„IM ZENTRUM“: Abschreckung oder Populismus – Wie sinnvoll sind härtere Strafen?

Am 11. Februar um 22.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die Regierung will bei Sexualdelikten und Gewalt gegen Frauen und Kinder härter durchgreifen. Höhere Mindeststrafen sollen Täter abschrecken. Bestehendes Ungleichgewicht im Strafausmaß zwischen Vermögens- und Gewaltdelikten müsste beseitigt werden. Manche Urteile seien der Bevölkerung gegenüber nur schwer erklärbar, so Karoline Edtstadler, Staatssekretärin im Innenministerium. Unter ihrer Verantwortung soll die Reform ausgearbeitet werden. Kritiker aus Opposition, Wissenschaft und Justiz sehen keinen Bedarf an einer erneuten Verschärfung. Immerhin liege die letzte große Strafrechtsreform gerade erst zwei Jahre zurück.
Waren die damaligen Verschärfungen nicht ausreichend? Sind die bestehenden Strafen für Sexualdelikte zu mild? Lassen sich Täter durch strengere Strafen abschrecken oder braucht es bessere Präventionsarbeit, um Gewalttaten zu verhindern? Hilft es den Opfern, wenn die Täter strenger bestraft werden? Wie viel Populismus steckt hinter der Forderung nach härteren Strafen? Und darf sich die Justiz nach der Stimmung in der Gesellschaft richten?
Darüber diskutieren am Sonntag, dem 11. Februar 2018, um 22.00 Uhr in ORF 2 bei Tarek Leitner „IM ZENTRUM“:

Karoline Edtstadler
Staatssekretärin im Innenministerium, ÖVP

Gabriele Heinisch-Hosek
stv. Parteivorsitzende SPÖ

Friedrich Forsthuber
Obmann der Fachgruppe Strafrecht in der Richtervereinigung

Udo Jesionek
Präsident Verbrechensopferhilfe Weisser Ring

Adelheid Kastner
Psychiaterin und Neurologin

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