Heinisch-Hosek/Schnabl/Schmidt: SPÖ NÖ unterstützt das Frauenvolksbegehren

Rollenklischees sollen zugunsten einer gleichberechtigten Gesellschaft überwunden werden

St. Pölten (OTS) - Zwanzig Jahre nach dem Frauenvolksbegehren 1997 soll es Anfang 2018 unter dem Titel „Frauenvolksbegehren 2.0“ zu einer Neuauflage der Initiative kommen. Engagierte junge Frauen wollen mit 15 Forderungen die Lebensqualität von Frauen in Österreich verbessern.
Die SPÖ NÖ hat gestern Nachmittag in einer Sitzung des Landesparteivorstandes die Unterstützung der Inhalte beschlossen.

„20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren hat sich nur wenig geändert. Deswegen bin ich stolz darauf, dass die niederösterreichische Sozialdemokratie es unterstützt, die frauenpolitische Debatte wieder in Gang zu bringen - die SPÖ NÖ zeigt sich so als fortschrittlichste und moderne Partei, der Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit ein wichtiges Anliegen ist“, freut sich die Bundesfrauenvorsitzende, Nationalrätin Gabriele Heinisch-Hosek: „Frauen verdienen weiterhin weniger als Männer, es gibt wachsende Armut bei Alleinerzieherinnen und wieder Tendenzen, Frauen in längst überwunden geglaubte Rollenbilder zu drängen.“

Ein erstes Ziel der Initiatorinnen des Frauenvolksbegehrens ist erreicht. Bis 11. Juni wollten sie 100.000 Euro gesammelt haben, um das Volksbegehren überhaupt durchführen zu können. Nun kam mit der Crowdfunding-Kampagne bereits am 1. Juni diese Summe zusammen. „Ein großes Danke an die engagierten, jungen Frauen, die die Initiative zu diesem Volksbegehren gestartet haben“, sagt Heinisch-Hosek.

„Die politische Teilhabe von Frauen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, flexible Kinderbetreuungseinrichtungen, die Überwindung von Geschlechterstereotypen, einen Mindestlohn und gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, das sind Forderungen des Frauenvolksbegehrens, denen wir uns vollinhaltlich anschließen, erklärt Elvira Schmidt, SPÖ NÖ Landesfrauenvorsitzende: „Die jungen Initiatorinnen setzen sich ein für eine gleichberechtigte Gesellschaft - das ist auch mir als Landesfrauenvorsitzende ein wichtiges Anliegen. Ich stehe hinter dem Frauenvolksbegehren, weil ich es auch als Auftrag an die Politik betrachte.

Franz Schnabl, designierter Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ: „Es ist wichtig, dass in unserer Gesellschaft Rollenklischees überwunden werden und Frauen und Männer die gleichen Chancen und Rahmenbedingungen vorfinden. Deswegen freut es mich, dass die SPÖ NÖ als erste sozialdemokratische Landesorganisation den Beschluss gefasst hat, das Frauenvolksbegehren zu unterstützen.“
Info: http://frauenvolksbegehren.at/

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SPÖ Niederösterreich
Mag. Gabriele Strahberger
Pressesprecherin
0664/8304512
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