Gerstl: Rot-grünes Katz-und-Maus-Spiel um Botanischen Garten Schönbrunn

ÖVP-Nationalratsabgeordneter: Stadt muss sich zu Botanischem Garten bekennen

Wien (OTS) - ÖVP-Abg. Mag. Wolfgang Gerstl, Nationalratsabgeordneter aus Wien, kämpft um den Erhalt des kostenfreien Zugangs zum Botanischen Garten in Schönbrunn. "Aufgrund der in Diskussion befindlichen Änderungen könnte der Zugang zu diesem Bereich kostenpflichtig werden. Das ist nicht nur ein Nachteil für die Menschen, die den kostenfreien Zu- und Durchgang des Botanischen Gartens gerne nutzen, sondern könnte auch die Beschädigung des Weltkulturerbes in Wien zur Folge haben“, so Gerstl heute, Mittwoch. Gerstl ist überzeugt davon, dass mit der Aberkennung des Welterbestatus‘ durch die UNESCO zu rechnen wäre.

Ablehnende Stellungnahmen internationaler Experten, ein einstimmiger Beschluss der Bezirksvertretung Hietzing gegen das Projekt - das klingt nach einem „Fall Maria Vassilakou", vermutet Gerstl besorgt und erzählt von dem Katz-und-Maus-Spiel, das die Stadt diesbezüglich mit dem Petitionsausschuss des Nationalrats veranstaltet und bei dem Maria Vassilakou eine Hauptrolle spielt.

"Ich habe im Ausschuss eine Stellungnahme der Stadt Wien zum Botanischen Garten beantragt. Die Antwort war symptomatisch für das Demokratieverständnis der Stadtregierung: 'Die Stadt Wien gibt eine Leermeldung ab.' Als ich dies öffentlich kritisierte, warf mir Vassilakou vor, wider besseren Wissens Gerüchte zu verbreiten und stellte sich hinter den Botanischen Garten", erinnert sich Gerstl. Fast hätte sie ihn überzeugt, bis schließlich die zweite Stellungnahme der Stadt Wien im Parlament eintraf. Darin erklärte die Umweltstadträtin Sima, sie sei nicht zuständig.

"Wenn Planungsstadträtin Vassilakou gegen einen kostenfreien Zugang zum Botanischen Garten ist, warum kann sie das dann zwar in der Zeitung sagen, nicht aber im Parlament? Warum schickt sie die Umweltstadträtin vor, wenn es hier offenkundig um Widmungsfragen geht?" fragt Gerstl und fordert von der Vizebürgermeisterin: "Wenn Sie möchten, dass die Menschen Ihnen vertrauen, dann spielen Sie doch einmal mit offenen Karten, Frau Vassilakou!"

Gerstl abschließend: „Der Botanische Garten muss erhalten bleiben, der Durchgang muss weiter kostenfrei gewährleistet sein!“ (Schluss)

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