Gallitzinstraße 8-16: ÖVP- und FPÖ-Ottakring erzwingen Bürgerversammlung

Wien (OTS) - Die beiden Oppositionsparteien FPÖ und ÖVP Ottakring bringen heute Nachmittag in der Sitzung der Bezirksvertretung gemäß § 104c Abs 2 der Wiener Stadtverfassung ein Verlangen zur Abhaltung einer Bürgerversammlung zum geplanten Großbauprojekt auf dem Areal der Gallitzinstraße 8-16 ein. In dem Verlangen fordern der Klubobmann der ÖVP Ottakring, Mag. Stefan Trittner und der Klubobmann der FPÖ Ottakring, Mag. Georg Heinreichsberger, eine umfassenden Diskussion über die geplante Flächenumwidmung und das geplante Bauvorhaben am Areal der Grundstücke Gallitzinstraße 8-16 mit allen betroffenen Anrainerinnen und Anrainern. Außerdem wird eine Erklärung zu den Auswirkungen des Bauprojekts, insbesondere den verkehrsmäßigen Folgen auf den 16. Bezirk, verlangt.

BV-Stv Oberlechner (FPÖ) merkt an, dass die Stadt im Oktober 2016 zwar eine Informationsveranstaltung über die „stadträumliche Entwicklung“ der Gegend abgehalten hat, aber ohne jegliche Hinweise auf geplante Projekte. Außerdem seien nicht, wie im Stadtentwicklungsplan der Stadt Wien (STEP) versprochen, Anrainer im Umkreis von 500 Metern benachrichtigt worden.

Stefan Trittner (ÖVP): "Der Wilhelminenberg wurde in den vergangenen Jahren massiv verdichtet. Das nun geplante Großprojekt würde eine der letzten freien Grün- und Naturflächen vernichten. Wo jetzt rund 16.000 Quadratmeter Grünfläche sind, wollen SPÖ und Grüne durch Umwidmung einen Riesenbau durchdrücken, den hier niemand will und der hier nicht herpasst. Ich fordere eine Beibehaltung der aktuellen Flächenwidmung als ländliches Gebiet und ein klares Bekenntnis zum Erhalt der hohen Lebensqualität am Wilhelminenberg. Außerdem braucht es dringend ein Gesamtkonzept für die Entwicklung des Wilhelminenbergs, statt grenzenlosem Verbau. Bis jetzt haben SPÖ und Grüne keine Diskussion zu dem Projekt zugelassen. Jetzt setzen wir der Willkür ein Ende, machen von unserem Minderheitsrecht Gebrauch und erzwingen eine Bürgerversammlung."

Der Klubobmann der Ottakringer Freiheitlichen, Mag. Georg Heinreichsberger, hält fest, dass der Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung, der 2016 im Gemeinderat beschlossen wurde, eine frühzeitige und umfassende Beteiligung der Anrainer verlangt, Rot und Grün sich zum wiederholten Male darüber aber hinwegsetzen. Bürgereinbindung heißt nicht nur Information nach dem Motto „friss Vogel oder stirb“, sondern Rücksicht auf die und Berücksichtigung der Wünsche, Sorgen und Nöte der Anrainer. Eine Verbauung und Umwidmung des Areals kommt für die FPÖ Ottakring keinesfalls in Frage.

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