FPÖ – Reifenberger: Die Einschränkungen der Kunst- und Kulturlandschaft bleiben weiterhin bestehen | Freiheitlicher Parlamentsklub

Eines Tages wird auch der Messias gekreuzigt und der ÖVP-Obmann wird meistens durch verärgerte Landeshauptleute abserviert

Wien (OTS) - „In den letzten Monaten ist auch der Kunst- und Kulturbereich ins Wanken geraten. Die politische Trägheit von Schwarz und Grün gehört aber zum Erscheinungsbild dieser Regierung. Während die Zahl der COVID-19-Erkrankungen inzwischen zu vernachlässigen ist, bleiben aber die Einschränkungen der Kunst- und Kulturlandschaft weiterhin bestehen“, stellte heute FPÖ-Kultursprecher NAbg. Volker Reifenberger in seinem Debattenbeitrag fest.

„Als freiheitlich denkende Bürger messen wir der föderalen Struktur unseres Bundesstaates eine besondere Bedeutung zu. So darf der politische Wille, der am 15. Mai von der Landeshauptleutekonferenz in Linz betreffend „Österreichische Kunst- und Kulturlandschaft“ festgestellt wurde von der Regierung nicht unter den Tisch gekehrt werden“, forderte Reifenberger und weiter: „Konkret sprechen wir uns für die Forderungen der Bundesländer aus, die weiterhin ein träges und ineffizientes Umgehen mit den Kunst- und Kultureinrichtungen bekritteln. Es ist schade, dass Sie den eigenen Landeshauptleuten die Gefolgschaft versagen und diesen Antrag ablehnen wollen. Dieses Vorgehen wundert mich nun aber nicht, da sich die Forderungen der Landeshauptleute in weiten Bereichen mit unseren Forderungen und Anträgen decken – diese Anträge wurden aber von den Regierungsparteien schon abgelehnt.“

„Daher fordern wir nun eindeutige und klare Handlungsperspektiven sowie Handlungsanleitungen für den Betrieb von Kulturstätten, praxisnahe rechtliche Vorgaben, damit künstlerisches und kulturelles Leben in Österreich auch vor Publikum stattfinden kann und klare Richtlinien für den Unterstützungsfonds für die gemeinnützigen Vereine – das sind auch die drei wichtigsten Punkte aus dem Forderungskatalog der Landeshauptleute“, so Reifenberger, der in Richtung ÖVP-Kanzler meinte: „Eines Tages wird auch der Messias gekreuzigt und der ÖVP-Obmann wird meistens durch verärgerte Landeshauptleute abserviert.“

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