FPÖ-Rauch: Atommüllendlager in Grenznähe zu Österreich muss verhindert werden! | Freiheitlicher Parlamentsklub

Wien (OTS) -Seit Jahren plant die tschechische Regierung ein Atommüllendlager in der Grenzregion zum Waldviertel auszubauen. Geht es nach der tschechischen Regierung, soll bereits 2018 mit der Endlagerung begonnen werden. Ich habe das nun zum Anlass genommen, im heutigen Umweltausschuss mit SPÖ und ÖVP einen Antrag zu formulieren, der Umweltminister Rupprechter zu einem Einschreiten gegen diese Pläne auffordert. Ein Atommüllendlager würde ein enormes Gefahrenpotenzial für die österreichische Bevölkerung darstellen. Es ist nun Gebot der Stunde, auf allen Ebenen gegen diese Pläne einzuschreiten“, sagte FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch.

„Die Lagerung von Atommüll in Grenznähe, welcher noch Jahrhunderte radioaktiv strahlen wird, darf niemals in die Realität umgesetzt werden. Es müssen alle Kräfte gebündelt werden, damit diese Gefahr abgewendet werden kann. Es freut mich daher, dass unser Antrag auch von SPÖ und ÖVP unterstützt wird“, so Rauch. Als Endlager werde der Standort Cihadlo in Tschechien genannt, der lediglich 25 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt sei. „Kaum auszumalen, wenn sich ein atomarer Zwischenfall an der Grenze zu Österreich ereignet. Das hätte auch für unsere kommenden Generationen fatale Folgen“, warnte Rauch.

Abgesehen von der Gefahr eines grenznahen Atommüllendlagers liege Österreich zudem in einer Gefahrenzone überalterter, störanfälliger Atommeiler in Tschechien, der Slowakei, in Ungarn oder Slowenien. „Mit Ende 2017 sind neun der 14 in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke in Temelin, Dukovany, Bohunice, Mochovce und Paks 30 Jahre und länger in Betrieb. Allein in Temelin gab es in den letzten Jahren über 130 bekannte Stör- bzw. Zwischenfälle. Auch das nur 60 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernte AKW Krsko zählt zu den Hochrisikoreaktoren und vermeldet nahezu regelmäßig Störfälle. Die Folgen eines atomaren Unfalls in einem der genannten Kernkraftwerke wären katastrophal“, betonte Rauch.

„Im Interesse einer sicheren Zukunft Österreichs sowie der Gesundheit seiner Bevölkerung muss eine grenznahe Atommüllendlagerung und der Betrieb von grenznahen Atomkraftwerken unter Ausschöpfung aller politischen, diplomatischen und rechtlichen Möglichkeiten verhindert werden. Das sind wir vor allem unseren kommenden Generationen schuldig“, so Rauch.

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