FPÖ-Povysil: „IHS-Studie ohne erkennbaren wissenschaftlichen Mehrwert“ | Freiheitlicher Parlamentsklub

„Bericht bezieht sich auf die Evaluierungsphase 2007 bis 2012 und beinhaltet nur eine IST-Darstellung verschiedener Qualitätssicherungssysteme“

Wien (OTS) - „Bei der IHS-Studie des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger handelt es sich um eine Auftragsarbeit, ohne erkennbaren wissenschaftlichen Mehrwert“, kommentierte heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Prim Dr. Brigitte Povysil die Berichte bezüglich einer Resolution der Patientenanwaltschaft zur IHS-Studie.

„Die Studie gibt keine Wertung zwischen den Ländern ab, sondern stellt nur die Systeme dar. Darüber hinaus ist deren Inhalt nicht mehr relevant, da sie sich auf die Evaluierungsphase 2007 bis 2012 bezieht und in der Zwischenzeit die Qualitätssicherungs-Verordnung angepasst wurde. Der neue Bericht der ÖKUMed wurde am 13. Juni 2018 der Patientenanwaltschaft zur Abnahme vorgelegt. Dort wurde auf die Mängel bereits reagiert, auf die in der derzeitigen Studie hingewiesen wurde“, erklärte Povysil.

„Für mich steht der Patient im Vordergrund und wir werden alles tun, um die Qualität in den Arztpraxen zu sichern, beziehungsweise zu verbessern. Die veraltete Datengrundlage der IHS-Studie ist dafür aber nicht hilfreich und die sich darauf stützende Kritik an unserem Gesundheitssystem durch die Patientenanwaltschaft nicht gerechtfertigt“, so Povysil. „Auch aus dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz wurde die Bereitschaft signalisiert, gemeinsam mit der Ärztekammer und der Patientenanwaltschaft an gezielten Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu arbeiten. Dazu wird es einen Runden Tisch mit Ärztekammerpräsident Szekeres, Patientenanwalt Bachinger und Sektionschef Aigner geben. Alle Beteiligten sollen in den Prozess miteingebunden werden, da nur durch eine gute Zusammenarbeit die bestmögliche Versorgung für die Patienten sichergestellt werden kann. Für Gesundheitsministerin Mag. Beate Hartinger-Klein hat die Qualitätssicherung im niedergelassenen Bereich oberste Priorität“, betonte Povysil.

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