Erfolgsmodell Sozialpartnerschaft nicht gefährden | Fraktion Christlicher Gewerkschafter, 02.07.2018

Kärntner Christgewerkschafter rufen die Bundesregierung zum sozialpartnerschaftlichen Dialog auf

Klagenfurt (OTS) - Die Fraktion Christlicher Gewerkschafter Kärnten (FCG) fordert Nachbesserungen bei der Arbeitszeitflexibilisierung.

FCG-Landesvorsitzender Michael Krall zur Diskussion rund um den „12-Stunden-Tag“: „Wer den sozialpartnerschaftlichen Dialog nicht pflegt, der gefährdet das österreichische Erfolgsmodell Sozialpartnerschaft.“

Freiwilligkeit derzeit nur ein Wort

„Das Wort ´freiwillig´ in ein Gesetz zu schreiben, ist zu wenig. Nur wenn auch entsprechende ausgleichende Maßnahmen gesetzlich abgesichert sind, kann dieses Gesetz für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausgewogen sein. Wir brauchen klare praktikable Regelungen. Weiters muss alles über 40 Wochenstunden zuschlagspflichtige Mehrarbeit bleiben“, fordert der FCG-Landesvorsitzende.

„Das Gesetz ist in der derzeitigen Form noch zu einseitig, da alle Risiken bei den Arbeitnehmern liegen. Noch hat die Regierung Zeit, die ausgestreckte Hand der Sozialpartner anzunehmen und ein ordentliches Begutachtungsverfahren durchzuführen, um eine gute Lösung für alle zu erzielen“, so Krall abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Florian Doiber
Sekretär
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
Bahnhofstraße 44/III
9020 Klagenfurt
Tel. Nr. : 0463/5870/426
E-Mail: florian.doiber@goed.at



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