„DOKeins“ über „Das große Unbehagen – Settele über ein verunsichertes Österreich“

Am 29. März um 20.15 Uhr in ORF eins

Wien (OTS) Finanzkrise, Terroranschläge, Flüchtlingsströme – die globalen und europäischen Großereignisse der vergangenen Jahre haben bei vielen Österreicherinnen und Österreichern ihre Spuren hinterlassen. Ein Gefühl von Unbehagen macht sich in vielen Teilen der Bevölkerung breit und viele fragen sich: Sind wir noch sicher? Romy-Nominee Hanno Setteles „DOKeins“-Reise durch ein verunsichertes Österreich führt unter dem Titel „Das große Unbehagen – Settele über ein verunsichertes Österreich“ am Mittwoch, dem 29. März 2017, um 20.15 Uhr in ORF eins u. a. zum Grenzzaun in Spielfeld. An diesem Ort kamen im Sommer 2015 die Flüchtlinge aus Syrien an. Die Reise geht weiter zur Shooters Hall in Himberg. Dort übt die Wiener Trafikantin Eva Dolezal das Schießen. Im pittoresken Gmunden besucht Settele den ehemaligen Steuerberater Georg Bammer, der sich mit gehortetem Gold und Nahrungsmittelvorräten auf künftige Zeiten vorbereitet, in denen das Papiergeld, wie er fürchtet, seinen Wert verloren haben wird. Leben wir tatsächlich in unsicheren Zeiten oder bilden wir uns das nur ein?

Romy 2017 – Voten für die ORF-Stars: Noch bis 7. April 2017 kann unter http://www.romy.at abgestimmt werden, wer den beliebten Publikumspreis erhält. Insgesamt sind in den sechs Hauptkategorien 20 ORF-Stars bzw. Schauspielstars im ORF mit insgesamt 26 ORF-Produktionen (eigen- bzw. koproduziert bzw. kofinanziert) nominiert.

Österreich ist laut Global Peace Index das drittsicherste Land der Welt. Eine Feststellung, die sich jedoch in keiner Weise mit dem subjektivem Sicherheitsgefühl der Österreicherinnen und Österreicher zu decken scheint. Kann es sein, dass unsere Angstbereitschaft gestiegen ist? Der Psychiater Reinhard Haller ist überzeugt: Wir leiden heute vermehrt an Hypersensibilität. Celine und Renate Spitzer aus Hollabrunn wollen sich nicht fürchten müssen. Sie besuchen daher regelmäßig einen Selbstverteidigungskurs. Auch Paulina Tsvetanova, die gleich zwei Terroranschläge (2016 in Berlin und 2015 in Paris) miterlebt hat, versucht ein gesundes Verhältnis zu ihren Ängsten aufzubauen.

Es gibt jedoch auch Menschen, die sich ins Private zurückziehen und nichts mehr von der gefährlichen Welt da draußen wissen wollen. Doch was tun, wenn sich das traute Heim in einen unsicheren Ort verwandelt? Davon berichtet Familie Pohler aus Raasdorf, bei denen in ihrer Anwesenheit eingebrochen wurde. In Reisenberg hat es schon länger keinen Einbruch gegeben. Vielleicht liegt es daran, dass dort zwei Lokalpolitiker täglich Patrouille fahren?

Die Polizei ist zwar um unsere Sicherheit bemüht, doch vor globalen Risiken wie Pandemien, Wirtschaftskrisen oder Blackouts kann auch sie uns nicht schützen. Auf die Frage, worauf man sich in einer stark vernetzten Welt noch verlassen kann, scheinen wir noch keine zufriedenstellende Antwort gefunden zu haben. Für den Philosophen und Biologen André Gazsó stellt unsere erhöhte Mobilität und die dadurch vergrößerte Reichweite unserer Handlungsketten eine mögliche Ursache für unsere Verunsicherung dar.

Hanno Settele lässt sich jedoch nicht verunsichern und erfährt, wie paradox sich Österreicherinnen und Österreicher verhalten, wenn es um ihre Sicherheit geht.

„DOKeins“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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