„Das Glück ist ein Vogerl“ für Schwarz, Paryla und Aulitzky

ORF-2-Premiere für märchenhafte ORF/BR-Komödie am 16. Dezember

Wien (OTS) „Ich sehe Geister!“ Das Leben eines Endvierzigers (gespielt von Simon Schwarz), für den es alles andere als gut läuft, gerät schließlich komplett aus dem Ruder, als er ausgerechnet einen Geist (gespielt von Nikolaus Paryla) zur Seite bekommt. Keiner von ihnen kann sich das erklären, bis die beiden schließlich feststellen, dass sie einander nur gegenseitig dabei helfen können, die Liebe der jeweiligen fast verlorenen Herzensdame zurückzugewinnen. „Das Glück ist ein Vogerl“ heißt es, wenn Simon Schwarz und Nikolaus Paryla am Mittwoch, dem 16. Dezember, um 20.15 Uhr in ORF 2 im weihnachtlichen Salzburg eine Geschichte um die Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit und von unsterblichen Träumen, aber vor allem vom Finden und Wiederfinden der Liebe erzählen. In weiteren Rollen der märchenhaften ORF/BR-Komödie sind u. a. auch die Tiroler Landkrimi-Kommissarin Patricia Aulitzky, Lucy Gartner, Julia Edtmeier, Lino Gaier, Stipe Erceg, Inge Maux, Maria Hofstätter und Petra Morzé zu sehen. Für das Drehbuch zu ihrem gleichnamigen Roman zeichnet Ingrid Kaltenegger nach einer Bearbeitung von Christiane Kalss verantwortlich. Regie bei diesem TV-Spielfilm, der im Jänner und Februar in Wien und Salzburg gedreht worden ist, führte Catalina Molina.

Simon Schwarz: „Ein Märchen“

Für den Musiklehrer Franz (Simon Schwarz) läuft’s nicht gut. Den Rockstar-Traum hat er längst aufgegeben, eine Midlife-Crisis hat sich breitgemacht, in seiner Ehe kriselt es, der Job an der Musikschule nervt ihn, und Tochter Julie (Lucy Gartner) pubertiert auch noch. Mitten im vorweihnachtlichen Stress wird Franz Zeuge eines Autounfalls, bei dem ein alter Mann ums Leben kommt. Simon Schwarz über den Film: „,Das Glück ist ein Vogerl‘ erzählt die Geschichte von einem Ehepaar, das die üblichen Probleme hat, die so in der typischen Alterskrise irgendwann einmal auftauchen. Und dann erscheint plötzlich ein Geist. Dieser Geist und die von mir gespielte Figur Franz haben eine ganz spezielle Verbindung miteinander und begeben sich auf eine Reise und auf die Suche nach dem Glück – das eben ein Vogerl ist, schon auch mal wegfliegt und das man gar nicht so leicht fangen kann. Süß, unterhaltsam und ein bisschen ein Märchen.“

Nikolaus Paryla: „Glück ist eines der schönen Gefühle, die wir in uns und in anderen entwickeln“

Nikolaus Paryla gibt das Unfallopfer Egon, das Franz als Geist erscheint: „Es geht um die Liebe zwischen zwei alten Menschen, wo der Mann die Frau im Stich gelassen hat – damals, aus Angst, wie sie junge Menschen nun einmal oft haben. Aber er hat sein ganzes Leben darunter gelitten, dass diese Liebe nicht erfüllt worden ist. Und jetzt, als älterer Mensch will er zu ihr, doch auf dem Weg dorthin passiert ein Unglück – das eher mehr als weniger gut ausgeht. Und dieser traurige Faden zieht sich durch diese Komödie.“ Und Paryla weiter über den Titel: „Ein Vogel ist ein sehr scheues, liebevolles und schönes Tier, das die Freiheit darstellt, das fliegt, und das man kaum fassen kann. Und wenn man es mal hat, ist es ganz schnell wieder weg. Und wenn man versucht, das Vögelchen in den Käfig zu setzen, wird es unglücklich. Glück ist sehr schwer dinghaft zu machen, aber trotzdem gibt es das Glück. Glück hat viele Formen, Gesichter und Ursprünge und ist letzten Endes eines der schönen Gefühle, die wir in uns und in anderen entwickeln. Ich glaube, Glück ist nicht möglich ohne das Glück dessen, den man liebt.“

Mehr zum Inhalt

Salzburg. Ein paar Wochen vor Weihnachten. Für den Endvierziger Franz (Simon Schwarz) läuft es nicht gut: Er träumt heimlich von einer Karriere als Rockgitarrist, fristet im realen Leben aber eine erfolglose Existenz als Musiklehrer. Und seine Ehe mit Linn (Patricia Aulitzky) steht kurz vor dem Aus. Das geht auch an Tochter Julie (Lucy Gartner) – zumal selbst mit den Irrungen und Wirrungen der ersten Liebe konfrontiert – nicht spurlos vorbei.

Im dichten Berufsverkehr wird Franz Zeuge, wie ein älterer Herr, Egon (Nikolaus Paryla), tödlich verunglückt. Egon war gerade auf dem Weg in eine Seniorenresidenz, um nach vielen Jahrzehnten seine große Jugendliebe Mali (Waltraut Haas) wiederzufinden. Fortan wird Franz von Egon als Geist verfolgt – nur für diesen sichtbar. Franz’ Alltag gerät dadurch zunehmend aus den Fugen. So verlässt er fluchtartig ein Ehe-Rettungs-Seminar mit Linn, als ihm Egon erscheint. Linn, entsetzt von Franz’ Verhalten, kündigt ihm die Scheidung an. Egon schlägt dem verzweifelten Franz daraufhin einen Deal vor: Wenn Franz ihm hilft, Mali aus ihrem Koma aufzuwecken, wird er ihm im Gegenzug helfen, seine Ehe mit Linn zu retten. Dann sollte doch auch der beiderseits unliebsame Bann gebrochen sein und er Franz nicht länger als Geist belästigen müssen. Deal? Deal!

Gemeinsam besuchen Franz und Egon Jugendliebe Mali. Nach mehreren Fehlversuchen gelingt es Franz, zu der Dame im Koma durchzudringen. Zugleich will Franz Linn beeindrucken und an alte Zeiten anknüpfen. Daher schließt sich er sich – wie früher – einer Band an. Nach vielen Hürden, Verwicklungen und ehrlichen Einsichten scheint der Plan, die Frauen zurückzugewinnen und Geist Egon zu verabschieden doch noch aufzugehen – wenn auch anders als gedacht.

„Das Glück ist ein Vogerl“ ist eine Produktion von ORF und BR, hergestellt von Allegro-Film mit Unterstützung des Landes Salzburg.

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