ÖVP-General: "Es geht bei dieser Debatte nicht um Verbote, sondern um Gebote. Religion darf nicht als Feindbild gesehen werden."
Wien (OTS) - ÖVP-Generalsekretär Werner Amon stellt im Hinblick auf die Diskussion einer möglichen Verbannung von religiösen Symbolen aus Gerichtssälen klar: "Es geht bei dieser Debatte nicht um Verbote, sondern um das Gebot einer Bekleidungsvorschrift. Ich begrüße hier die Meinung von Bundeskanzler Kern, die sich mit unserer Ansicht deckt, dass Religion nicht als Feindbild gesehen werden darf. Vielmehr geht es im Sinne einer Religions-Neutralität um ein Gebot hinsichtlich der Bekleidung in Gerichtssälen und nicht um eine Verbannung", so Amon.
Der ÖVP-General verweist in diesem Zusammenhang auch auf Aussagen von Justizminister Brandstetter, der bereits seit längerem argumentiert, dass Kreuze in Gerichtssälen aufgrund unserer christlichen Kultur keinen "Auffälligkeitswert" hätten. Es soll laut Amon also weiterhin so sein, dass Kreuze in Gerichtssälen hängen.
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