Al-Rawi/Florianschütz (SPÖ): Aufstehen gegen die Gewalt gegen Rohingya in Myanmar

Tausende Angehörige der Minderheit auf der Flucht – Außenpolitik darf nicht kurzsichtig sein

Wien (OTS/SPW-K) - Die Wiener Gemeinderäte Omar Al-Rawi und Peter Florianschütz (SPÖ) drücken ihr Entsetzen über die eskalierende Verfolgung der Rohingya in Myanmar aus. Tausende Angehörige dieser muslimischen Minderheit fliehen in dem ostasiatischen Land vor Unruhen und Repressionen. „Myanmar erlebt eine humanitäre Katastrophe. Wir dürfen nicht wegsehen“, fordern Al-Rawi und Florianschütz, Mitglieder im Wiener Ausschuss für Internationales und Europa. „Die Rohingya leben seit Generationen in Myanmar und haben keine Rechte. Sie sind keine Staatsbürger und nicht wahlberechtigt. Sogar Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi verliert zum Schicksal dieser Minderheit kein einziges Wort.“

„Die Eskalation der letzten Tage nimmt ein beunruhigendes Ausmaß an. Das zeigt: Außenpolitik hört nicht im Mittelmeer oder auf dem Balkan auf. Österreich darf nicht kurzsichtig sein, sondern muss die Weltgemeinschaft auffordern, hier tätig zu werden“, plädiert Omar Al-Rawi. Peter Florianschütz, Menschenrechtssprecher der SPÖ Wien, fordert ein entschlossenes Auftreten der UNO: „Wo es zu Pogromen und Verfolgung kommt, sind die Vereinten Nationen gefordert. Die Regierung in Myanmar muss aufgefordert werden, auch die ärmste Volksgruppe als gleichberechtigt anzusehen.“

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